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DIEFFENBACHER-Lösungen für Faserplatten- und Altholzrecycling, Waste2Product und nachhaltige Energieerzeugung

Maschinen- und Anlagenbauer auf der IFAT 2026 erneut mit zwei Ständen für seine Business Units Recycling und Energy vertreten

Wenn die IFAT 2026 am 4. Mai ihre Türen öffnet, wird DIEFFENBACHER erneut an zwei unterschiedlichen Ständen anzutreffen sein. Über die vier Messetage wird der Eppinger Maschinen- und Anlagenbauer an Stand 200 in Halle B5 über seine Faserplatten- und Altholzrecycling- sowie Waste2Product-Lösungen informieren. Auf dem Gemeinschaftsstand der Wirtschaftskammer Österreich (Halle A4, Stand 138) wird die DIEFFENBACHER Business Unit Energy zudem ihre Lösungen zur nachhaltigen Energieerzeugung präsentieren.

Am DIEFFENBACHER-Recycling-Stand (Halle B5, Stand 200) dreht sich in diesem Jahr alles um die Fokusthemen Faserplatten- und Altholzrecycling und Waste2Product. Mit seinem Faserplattenrecyclingprozess Fiber2Fiber macht DIEFFENBACHER erstmals die industrielle Wiederverwendung von Holzfaserplatten wie MDF-, HDF-, und THDF, einschließlich Post-Consumer-Material, möglich. Mit Fiber2Fiber sind Holzwerkstoffproduzenten in der Lage, im industriellen Maßstab recycelte Fasern einzusetzen und dadurch Frischholz zu substituieren.

„Mit unserem Knowhow für den gesamten Prozess vom Recycling bis zur neuen Faserplatte stellen wir die problemlose Einbindung in den bestehenden Produktionsprozess sicher“, erklärt Jean-Christophe Zimmermann, Vertriebsleiter der Business Unit Recycling bei DIEFFENBACHER. „Die Faserqualität verändert sich im Vergleich zum Input-Material nicht und es findet nur eine geringe Auffeuchtung der Fasern im Prozess statt. Mit niedrigen Betriebskosten sorgen wir zudem für sinkende Produktionskosten bei unseren Kunden“, ergänzt er.

Beim Altholzrecycling sorgt DIEFFENBACHER seit vielen Jahren für mehr Nachhaltigkeit und eine Verringerung des CO2-Fußabdrucks. Die bewährten Aufbereitungs- und Recycling-Konzepte des Unternehmens ermöglichen die direkte Zuführung von Altholz in die Produktion, machen Holzwerkstoffhersteller unabhängiger von der regionalen Frischholzversorgung und verschaffen ihnen damit mehr Flexibilität in der Holzbeschaffung. Die geringeren Rohmaterialkosten im Vergleich zu Frischholz bedeuten einen weiteren Vorteil in Sachen Wirtschaftlichkeit für DIEFFENBACHER-Recycling-Kunden.

„Im Bereich Waste2Product, also bei der Herstellung von Second-Life-Produkten aus Produktionsrückständen oder Abfallstoffen, entwickeln wir kreative Lösungen, um bisher nicht recyclebare Materialien wiederverwendbar zu machen und die Produktideen unserer Kunden zu realisieren. So verschaffen wir ihnen ein klares Alleinstellungsmerkmal und damit einen Wettbewerbsvorteil im Markt“, erläutert Michael Rupp, Leiter der Business Unit Recycling bei DIEFFENBACHER. „Da es bei den meisten Waste2Product-Anwendungsfällen um Kleinserienfertigung geht, setzen wir bei der Konzeption der kundenindividuellen Lösungen bewusst auf kosteneffiziente Basismaschinen für eine wirtschaftliche Produktion“, führt er weiter aus.

Besonderes Potenzial für wirtschaftlich erfolgreiche Waste2Product-Konzepte sieht DIEFFENBACHER bei glasfaserverstärkten Kunststoffen, zum Beispiel ausgedienten Rotorblättern von Windkraftanlagen, und Papier-Kunststoff-Gemischen wie Getränkekartons als Ausgangsmaterialien. „Idealerweise sollte der Rohstoff als Schüttgut vorliegen“, erklärt Zimmermann. „Wichtig ist auch, dass es konkrete Anforderungen an die Spezifikationen des Endprodukts gibt, zum Beispiel bezüglich der Dicke und Festigkeit oder weiterer wichtiger Produkteigenschaften. So können wir unsere Anlagen perfekt auf den Anwendungszweck auslegen“, so Zimmermann weiter. 

Das speziell an die Verarbeitung von glasfaserverstärkten Kunststoffen angepasste Anlagendesign reduziert Verschleiß und sorgt für einen optimalen Prozessablauf. Hersteller profitieren außerdem von der Weiterverwertung oder dem Verkauf aussortierter Materialien wie Metall, Kohlefasern oder Balsaholz. Platten aus Rotorblättern von Windkraftanlagen oder anderen glasfaserverstärkten Kunststoffen eignen sich besonders gut für den Trockenbau, als Fassadenplatten oder als Kernelement in Haus- und Brandschutztüren

Unter den Papier-Kunststoff-Gemischen eignen sich vor allem Getränkekartons für die Verarbeitung, da diese immer aus dem optimalen Mischverhältnis von Papier und Kunststoff bestehen. Doch auch Papier und Kunststofffolien aus dem Haushaltsmüll können verwendet werden. Weil der geschmolzene Kunststoff als Bindemittel fungiert, ist bei der Plattenherstellung keine weitere Beleimung nötig. Das heißt, das Endprodukt besteht zu 100% aus dem eingesetzten Recyclingmaterial. Platten aus Papier-Kunststoff-Gemischen kommen in der Bauindustrie zum Beispiel im Trockenbau oder als Trittschalldämmung zum Einsatz. 

„Unser hauseigenes Technikum ist der Startpunkt für jede neue Waste2Product-Lösung“, berichtet Zimmermann. „Ausgiebige Labortests und Vorversuche sind bei uns Standard bevor wir überhaupt eine Anlage anbieten. Außerdem pflegen wir zahlreiche wertvolle Forschungs- und Entwicklungs-Partnerschaften und sind ständig im Gespräch mit potenziellen weiteren Partnern um ein möglichst breites Anwendungsspektrum abdecken zu können. In der Regel konzentrieren sich unsere Konzepte auf plattenförmige Endprodukte. Formteile sind aber grundsätzlich auch denkbar“, erklärt er.

Mit seinem österreichischen Tochterunternehmen DIEFFENBACHER Energy stellt DIEFFENBACHER auf dem Gemeinschaftsstand der Wirtschaftskammer Österreich (Halle A4, Stand 138) neben den bewährten Lösungen zur nachhaltigen Energieerzeugung mit Rost- und Wirbelschichttechnologie, in diesem Jahr vor allem die Gaserzeugung in den Mittelpunkt seines Messeauftritts.

„In den letzten Jahren haben wir viel in Forschungs- und Entwicklungs-Kooperationen mit Kompetenzzentren wie der BEST in Wien investiert und haben basierend auf den Ergebnissen ein einsatzbereites Produkt entwickelt“, berichtet Thomas Hausmann, Head of Technology bei DIEFFENBACHER Energy in Wien. „Wir ermöglichen die Produktion eines stickstofffreien Synthesegases aus biogenen Reststoffen, das für die Produktion von Wasserstoff oder die Synthese von grünen Treibstoffen und grünen Gasen eingesetzt werden kann. So leisten wir einen Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels durch Substitution fossiler Energieträger“, ergänzt er.

„Nach der Premiere vor zwei Jahren, als wir erstmals mit zwei Ständen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten auf der IFAT vertreten waren, freuen wir uns nun auf die Fortsetzung dieses erfolgreichen Konzepts“, so Rupp. „Das Synergiepotenzial, das sich aus der Kombination von Recyclinglösungen mit nachhaltiger Energieerzeugung ergibt, ist sicherlich seit 2024 nicht kleiner geworden. Daher rechnen wir auch in diesem Jahr wieder mit hohem Publikumsinteresse für beide Stände“, fügt Hausmann abschließend hinzu.

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