Praktisch stickstoff-freies Synthesegas
Wasserstoff-reiches Synthesegas (ca. 40%v)
Hoher Heizwert (12,5 MJ/Nm³) erlaubt die Nutzung des Gases als Ersatz für fossiles Erdgas in Industrieprozessen
Zusammensetzung des Synthesegases gut geeignet für nachgeschaltete Synthesen
Bewährte Technologie
Autothermer Prozess
Hoher Kaltgas-Wirkungsgrad >70%
Die bei der Synthesegasreinigung anfallenden Reststoffe werden direkt in der Anlage thermisch entsorgt und verwertet
Keine Luftzerlegungsanlage erforderlich (geringe Betriebskosten)
Beim DFB-Gaserzeugungsprozess handelt es sich um eine autotherme, dampfgeblasene Wirbelschicht-Gaserzeugung. DFB steht dabei für Dual Fluidized Bed, also eine Zwei-Bett-Wirbelschicht.
Wie funktioniert der DFB-Gaserzeuger?
Der Gaserzeugungsteil ist als blasenbildende, stationäre Wirbelschicht ausgeführt, welche mit Dampf unter Luftabschluss betrieben wird. Dort reagiert der Brennstoff mit dem Heißdampf und bildet das Synthesegas. Beim Verbrennungsteil handelt es sich um eine zirkulierende Wirbelschicht, die mit vorgewärmter Verbrennungsluft betrieben wird. Die für den Gaserzeugungsprozess erforderliche Energie wird durch das umlaufende heiße Bettmaterial bereitgestellt. Im unteren Bereich des Gaserzeugungsreaktors gelangt das Bettmaterial gemeinsam mit noch nicht umgesetztem Koks über eine Rutsche in den Verbrennungsreaktor. Ebenso werden auch brennbare Reststoffe, die bei der Reinigung und Verarbeitung des Synthesegases anfallen, verbrannt.
Durch die gasseitige Trennung der beiden Reaktoren mit Rutsche und Siphon ist das Synthesgas praktisch frei von Stickstoff, was für Synthesen von entscheidender Bedeutung ist.
Wir liefern die DFB-Gaserzeugungsanlage von den Brennstoffvorlagebehältern (Schleusenbehältern) bis nach dem RME-Wäscher komplett ab der Bodenplatte als Gesamtanlage. Wir bieten dabei Anlagengrößen zwischen 5-30 MW Brennstoffwärmeleitung an.
Durch den Einsatz moderner Synthesegasreinigungseinrichtungen (Heißgas-Filtration, RME-Wäscher) wird Synthesegas von Staub und schweren Teeren befreit und kann in diesem Zustand für die thermische Nutzung in Industrieprozessen als Ersatz für Erdgas eingesetzt werden. Nach einer Feingasreinigung (Aktivkohle-Adsorber, ZnO-Filter) ist das Synthesegas hervorragend geeignet für nachgeschaltete Synthesen. Das Synthesegas besteht hauptsächlich aus CO, CO2, H2, H2O und CH4.
Ersatz für Erdgas in industriellen Prozessen
Fischer-Tropsch-Synthese-Anlagen (Green Fuel, Syncrude, Wachse)
SNG-Synthese-Anlagen (Methanierung)
Wasserstoff-Produktionsanlagen (grüner Wasserstoff, H2)
Methanol-Syntheseanlagen
DME-Syntheseanlagen